Woche 1 - Tag 5

Schlafqualität verbessern

Eine gute Schlafqualität ist essentiell für Deine Leistungsfähigkeit 1. Im Schlaf regeneriert der Körper und füllt die Reserven wieder auf, der Geist erholt sich und verarbeitet Informationen. Doch es gibt viele Störgrößen in unserem Alltag, die unseren Schlaf negativ beeinflussen können.

Checkst Du abends im Bett nochmal Deine E-Mails oder schaust bei Facebook vorbei? Dein Arbeitstag ist vorbei. Um wirklich abschalten zu können, gehe offline. Denn sowohl das blaue Licht von Handy, Tablet oder Laptop, als auch die Flut an Eindrücken, die Du darauf siehst, können zu Einschlafstörungen führen und Deinen Schlafrhythmus stören.2, 3 Auch der Genuss von Alkohol vor dem Schlafen ist keine gute Idee. Alkohol verkürzt zwar die Einschlafzeit, reduziert aber die Tiefschlafphasen, worunter die Schlafqualität erheblich leidet.

Hier unsere wichtigsten Tipps um Deine Schlafqualität zu erhöhen:

  1. Jeder is(s)t individuell, was die Verträglichkeit von bestimmten Lebensmitteln angeht am Abend. Generell ist es sinnvoll, nicht zu viel Rohkost sowie schwere und fettreiche Speisen am Abend zu essen. Auch sollte die letzte große Mahlzeit mind. 2 h vor dem Schlafengehen eingenommen werden.4
  2. Lege mind. 1 Stunde – optimal 2 Stunden – vor dem Schlafengehen Deine elektronischen Geräte beiseite. Mache wenn möglich Dein Schlafzimmer generell zu einer handyfreien Zone und somit zu einem Ort der Ruhe und Entspannung.3
  3. Führe Abendrituale ein, wie z.B. eine Tasse Kräutertee trinken, ruhiger Musik lauschen oder Entspannungsübungen.
  4. Lüfte direkt vor dem Schlafengehen Dein Schlafzimmer für eine bessere Luftqualität und sorge für ausreichend Dunkelheit.

So schläft es sich schon viel besser und Du bist bestens für Deine morgigen Aufgaben vorbereitet!

1) Popp und Geisler (2007): Diagnose von Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit. Pharm. Uns. Zeit 36, 3:180-185.
2) Higuchi et al. (2003): Effects of VDT tasks with a bright display at night on melatonin, core temperature, heart rate, and sleepiness. Journal of Applied Physiology Published 94(5): 1773-1776.
3) Orzech et al. (2015): Digital media use in the 2 h before bedtime is associated with sleep variables in university students.
4) Burgerstein (2012): Handbuch Nährstoffe. 12. Auflage: 522.



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