Woche 1 - Tag 4

Weniger Kaffee, mehr Tee

Nach neuesten Erkenntnissen hat Kaffee zu Unrecht seinen schlechten Ruf. Lediglich die Menge macht das „Gift“. Denn ein hoher Kaffeekonsum kann leicht zu einem Gewöhnungseffekt führen, sodass die positiven, belebenden und leistungsfördernden Effekte nachlassen und sich sogar ins Gegenteil umschlagen können. Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind die Folge.1, 2
Dennoch darf man nicht vergessen, dass Kaffee ein Säurebilder ist – genauso wie Rotwein, rotes Fleisch, Zucker und Weizen -, welche bei manchen Menschen u.a. zu Sodbrennen, Erschöpfung oder Infektanfälligkeit führen können.

Versuche also nicht nur während Deiner Kur Deinen Kaffeekonsum zu reduzieren, sondern auch dauerhaft das Maß auf maximal 3-4 Tassen pro Tag zu beschränken, um in den Genuss der positiven Eigenschaften zu kommen. Denn neben der belebenden Wirkung gibt es auch weitere positive Effekte. So wird beispielsweise derzeit das Potential von moderatem Kaffeekonsum auf die Prävention von Adipositas, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht.3

Um Deinen Konsum zu reduzieren, sind Guarana, Grüner Tee, frisches Ingwer- und Zitronenwasser gute Alternativen.

1) Ludwig et al. (2014) Coffee: biochemistry and potential impact on health. Food Funct 5(8):1695–1717.
2) Weiß (2015): Koffein. Ernährungs Umschau 4(7):210–215.
3) Pan et al. (2016): Molecular mechanisms of the anti-obesity effect of bioactive compounds in tea and coffee. Food Funct 7(11):4481–4491.



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