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Ernährung

Super Superfoods: Was steckt wirklich hinter den Nährstoffwundern?

Wie_gesund_sind_Superfoods

Moringa, Açai, Matcha, Goji, Chia, … Immer mehr exotisch klingende Lebensmittel finden neuerdings den Weg in unsere Ladenregale. Man kennt sie auch als so genannte Superfoods. Aber was genau macht diese Lebensmittel so „super“ und gesund bzw. sind sie wirklich so gesund? Und: Wie sieht es mit unseren heimischen Produkten aus – sind Blaubeere, Rote Bete, Spinat oder Grünkohl denn auch super?

Was sind Superfoods?

Gesundheitsfördernd, heilsam, nährstoffreich, stärkend, antioxidativ, entzündungshemmend – rund um den Begriff „Superfood“ findet man in den Medien zahlreiche positive Begriffe. Tatsächlich gibt es jedoch keine offizielle, rechtlich bindende Definition der Lebensmittelkategorie, die sich vornehmlich um pflanzliche Produkte zu drehen scheint.

Der Duden liefert keine Treffer zum Begriff „Superfood“ (Stand: 01.07.2016). Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel versorgt uns jedoch mit der deutschen Übersetzung der Begriffserklärung aus dem Oxford English Dictionary. Hier wird ein „Superfood als „ein nährstoffreiches Lebensmittel, das als für Gesundheit und Wohlbefinden besonders förderlich erachtet wird“ beschrieben. „Im Allgemeinen bezieht sich der Begriff Superfood auf Lebensmittel, insbesondere Obst und Gemüse, die aufgrund ihres Nährstoffgehaltes einen höheren gesundheitlichen Nutzen als andere Nahrungsmittel haben“, schreibt die EUFIC weiter. Dabei kann es sich allerdings um Blaubeeren handeln, genauso wie um Kakao, Açai, Rote Bete, Granatapfel oder auch Lachs.

Soweit so gut, aber heißt das nun konkret?

Wirksamkeit von Superfoods

Tatsächlich gibt es keine übergreifende Studie zur Wirksamkeit der Lebensmittelgruppe Superfoods. Betrachtet man sie jedoch als das, was sie sind – Obst und Gemüse – werden die gesundheitsfördernden Eigenschaften klarer. Die in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorhandenen Makronährstoffe – Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette – und Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Antioxidantien oder auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole oder Carotinoide unterstützen den Körper und seine Funktionen nachweislich bzw. sind essenziell. Somit wird klar, dass pflanzliche Lebensmittel einen wesentlichen Teil der täglichen Ernährung ausmachen sollten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es sich dabei zwingend nur um besonders stark vermarktete Superfoods handeln muss.

Auch wenn es keine übergreifenden Superfood-Studien gibt, gibt es auf der anderen Seite Studien zu einzelnen Superfoods, die deren gesundheitsfördernden Eigenschaften bestätigen. So zeichnen sich beispielsweise Heidelbeeren durch eine hohe Konzentration einer bestimmten Gruppe von Antioxidantien – vor allem Anthocyane – aus, die Berichten zufolge das Risiko von Herzerkrankungen verringern, indem sie den Blutdruck sowie Cholesterin senken und die Elastizität der Blutgefäße erhöhen [Pascual-Teresa et al., 2010]. Die sekundären Pflanzenstoffe des Granatapfels – Ellagitannine und Flavonoide – entfalten Studien zufolge antientzündliche sowie antioxidative Effekte [Aviram et al., 2000 & 2004]. Und über Kakao hat man herausgefunden, dass er die kognitive Funktion, die beispielsweise mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis assoziiert wird, verbessert. Dies liegt möglicherweise am hohen Flavanolgehalt im Kakao [Mastroiacovo et al., 2014].

Superfoods nicht isoliert betrachten

Aber auch Studien zu einzeln betrachteten Lebensmitteln – in diesem Fall Superfoods – sind nicht unbedingt eindeutig. Denn, wie die EUFIC auch schreibt, unterscheiden sich die „Bedingungen, unter denen Nahrungsmittel im Labor untersucht werden, zumeist erheblich von der Art, wie Menschen diese Lebensmittel im täglichen Leben verzehren.“ Hier fehlt unter anderem die Betrachtung der Wechselwirkung von Lebensmitteln, die dazu führen kann, dass sich die Wirksamkeit eines Lebensmittels durch die Inhaltsstoffe eines anderen noch verstärkt oder auch gehemmt wird.

Es gibt auch regionale Superfoods

Neben der Frage, inwieweit Superfoods positiv auf die Gesundheit wirken, ist es auch wichtig, zu definieren, welche Lebensmittel man zu Superfoods zählt. Außerdem sollte nicht vergessen werden, wie wichtig der Reifegrad für den Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse ist, denn erst reif geerntetes Obst und Gemüse liefert das volle Spektrum an Nährstoffen.Somit zählen auch saisonale bzw. regionale Produkte, wie Äpfel, Brombeeren, Rote Bete, Spinat oder Grünkohl, zu den Superfoods.

Eine gesunde Ernährung ist eine ausgewogene Ernährung

Grundsätzlich ist es wichtig ein breites Spektrum an Nährstoffen zu sich zu nehmen. Hierbei wiederum hilft die Allgegenwärtigkeit von Superfoods, die das Bewusstsein für unterschiedliche Produkte steigert, anstatt das ganze Jahr über nur auf Äpfel und Bananen oder Tomaten und Zucchini zurück zu greifen.

Gleichzeitig sollten Superfoods nicht als alleiniges Allheilmittel gesehen werden, sondern vielmehr als eine gute Ergänzung zu einer auch ansonsten ausgewogenen, naturbelassenen und gesunden Ernährungsweise.


Dominika

Dominika ist unsere Ernährungswissenschaftlerin, die nicht nur mit viel Sorgfalt die UpGreatLife Produkte zusammenstellt, sondern uns außerdem hier auf dem Blog mit Hintergrundwissen zum Thema Ernährung versorgt. Dabei sind ihr fundierte und validierte Aussagen besondern wichtig und es gibt keinen Artikel, der nicht mindestens auf eine Studie verweist.


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