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Ernährung

Functional Foods: Sind sie wirklich gesund oder nur ein Marketingkonzept?

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Margarine mit Omega-3-Fettsäuren, probiotische Joghurts, Säfte mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen – immer mehr Produkte dieser Art tummeln sich in den Supermarktregalen und werden mit zahlreichen gesundheitsfördernden Effekten angepriesen. Doch sind die sogenannten Functional Foods tatsächlich so funktionell oder handelt es sich um ein reines Marketingkonzept?

Was genau sind Functional Foods?

Die Definition für Functional Foods gemäß der European Commission Concerted Action on Functional Food Science lautet: „Ein Lebensmittel kann als funktionell bezeichnet werden, wenn zufriedenstellend belegt ist, dass es auf eine positive Weise eine oder mehrere Zielfunktionen im Organismus beeinflusst, die über vergleichbare Ernährungseffekte hinausgehen. Ein solcher Einfluss kann entweder eine Verbesserung des Gesundheitszustandes oder des Wohlbefindens und/oder eine Reduktion eines Krankheitsrisikos sein.“

Um bestimmte gesundheitsfördernde Effekte zu erzielen, werden Lebensmitteln erwünschte Komponente, wie Vitamine oder Mineralien, neu zugesetzt oder deren Anteil erhöht. Ein besonders bekanntes Functional Food ist zum Beispiel Salz mit Jod.

Benötigen wir Functional Foods?

Grundsätzlich einigen sich Forscher darauf, dass eine ausgewogene Ernährung zur adäquaten Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen – ausgenommen Vitamin D – führt. 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, jeden Tag 1 bis 2 Mal Milchprodukte, 1 Mal pro Woche Seefisch, lauten hierfür die Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

Unser Körper ist allerdings tagtäglich unterschiedlichsten Belastungen, wie Umweltgiften und Schadstoffen, Genussgiften (z. B. Zigaretten und Alkohol) oder Medikamenten, ausgesetzt, die den Nährstoffverbrauch erhöhen. Auch Sport, Dauerstress, Erkältungen sowie eine einseitige Ernährungsweise können den Vitaminbedarf beträchtlich verändern. Außerdem verlangen bestimmte Umstände, wie zum Beispiel das Lebensalter, Schwangerschaft und Stillzeit ein erhöhtes Maß an Nährstoffen.

Unter diesen Umständen sollten somit ergänzend zu einer gesunden Ernährung, Functional Foods und Nahrungsergänzungsmittel in den täglichen Ernährungsplan eingesetzt werden, betont weiterhin die DGE.

Was sagt die Wissenschaft?

Studien aus der Ernährungsforschung zeigen zunehmend Erkenntnisse über die Rolle von bestimmten Inhaltsstoffen bei der Entstehung und Prävention von Krankheiten. So zeigt beispielsweise Vitamin D in Kombination mit Kalzium in der Prävention für Osteoporose positive Effekte.1 Laut einer anderen klinischen Studie haben B-Vitamine positiven Einfluss auf Homocysteinspiegel und senken somit das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen, wie zum Beispiel Atherosklerose.2 Zink wiederum ist unabdingbar für die Funktion des Immunsystems.3

Gemäß diesen Studien würden somit Functional Foods, die besonders reich an den genannten Vitaminen oder Mineralien sind, ebendiese positiven Effekte haben. Soweit so gut, aber wird der Verbraucher nicht trotzdem durch Marketingstrategien umgangen?

Obwohl es derzeit noch keine einheitliche europäische Gesetzgebung zu Functional Foods gibt, sind deren Nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen strikt durch die sogenannte Health Claims Verordnung überwacht, die den Verbraucher vor irreführenden Aussagen schützt. Health Claims werden auf Basis signifikanter Beweise durch zahlreiche humane Studien belegt und durch qualifizierte Forschungsexperten veranlasst.

Fazit

Immer mehr Menschen achten auf Ihre Ernährung und suchen nach einfachen, effektiven Möglichkeiten, um den täglichen, individuellen Bedarf zu decken. „Funktionelle Lebensmittel bieten ein großes Potenzial, die Gesundheit zu verbessern und/oder bestimmten Krankheiten vorzubeugen, wenn sie als Teil einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils verwendet werden“, so die EUFIC (European Food Information Council).

Quellen

  • Sunyecz JA: The use of calcium and vitamin D in the management of osteoporosis. Ther Clin Risk Manag., 4(4):827-836, 2008.
  • Hodis HN, Mack WJ, Dustin L, Mahrer PR, Azen SP, Detrano R, Selhub J, Alaupovic P, Liu CR, Liu CH, Hwang J, Wolcox AG, Selzer RH:High-dose supplementation and progression of subclinical atherosclerosis: a randomized controlled trial. Stroke, 40(3):730-6, 2009.
  • Prasad AS: Zinc in Human Health: Effect of Zinc on Immune Cells. Mol Med, 14(5-6):353-357, 2008.

Dominika

Dominika ist unsere Ernährungswissenschaftlerin, die nicht nur mit viel Sorgfalt die UpGreatLife Produkte zusammenstellt, sondern uns außerdem hier auf dem Blog mit Hintergrundwissen zum Thema Ernährung versorgt. Dabei sind ihr fundierte und validierte Aussagen besondern wichtig und es gibt keinen Artikel, der nicht mindestens auf eine Studie verweist.


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